Caesars Entertainment gab am 24. Juni bekannt, dass es seine Partnerschaft mit drei Wabanaki-Nationen in Maine auf Online-Casino-Spiele ausgedehnt hat. Die Vereinbarung positioniert das Unternehmen für den Start seines digitalen Portfolios im Bundesstaat nach der jüngsten Legalisierung von iGaming.
Die langfristige Vereinbarung umfasst die Houlton Band of Maliseet Indians, die Mi’kmaq Nation und die Penobscot Nation. Nach den Bedingungen wird Caesars drei verschiedene Online-Marken einführen: Caesars Palace Online Casino, Caesars Sportsbook & Casino und Horseshoe Online Casino. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht offengelegt.
Regulatorischer Rahmen und Marktposition
Maine hat im Januar iGaming-Gesetze genehmigt und ist damit der achte Bundesstaat, der Internet-Casinos zugelassen hat. Das Gesetz gewährt den vier bundesweit anerkannten Stämmen des Bundesstaats exklusive Wettrechte und verlangt von kommerziellen Anbietern, Allianzen zu bilden, um teilnehmen zu können. Caesars betreibt bereits eine Sportwetten-Plattform in Maine, die 2023 gestartet ist.
Branchenanalysten gehen davon aus, dass Caesars, DraftKings und FanDuel die Mehrheit der neuen Lizenzen kontrollieren könnten, da sie bereits im Sportwetten-Sektor des Bundesstaates dominieren. Während einige kommerzielle Anbieter sich über den Wettbewerb durch Online-Plattformen Sorgen machten, waren Caesars und DraftKings keine lautstarken Gegner des Gesetzentwurfs.
Eine vierte Lizenz steht potenziellen Biestern wie BetMGM oder Penn Entertainment noch zur Verfügung.